Graudenz (Grudziądz) Stadt(gemeinde) bzw. Landkreis

Gegründet wurde Graudenz vom Deutschen Orden ca. 1234. Nach dem es Ende des 13. Jahrhunderts das sog. Kulmer Stadtrecht bekam, nahmen die Bautätigkeiten weiter zu. So wurde als erstes eine Stadtmauer errichtet.

Das Stadtgebiet ist schon seit vielen Jahrhunderten besiedelt. Besonders beeindruckend sind die gotischen Wehrspeicher, der Schlossberg und -turm, vor allem, wenn man sich diesen Bauwerken bzw. der Stadt von der Weichsel nähert.

Aufstieg zur ehemaligen Festung bzw. zum Wassertor

Aber auch die natürliche Lage mit den seicht abfallenden Ufern der Weichsel machen diese Stadt besonders sehenswert.

Starken Einfluss auf die Entwicklung nahm im 13. Jahrhundert der deutsche Orden. Schon sehr früh entwickelte sich im 14. Jahrhundert in Graudenz auch eine rege Marktaktivität. U.a. wurde Getreide auf dem schönen Marktplatz umgeschlagen.

Marktplatz

Über fast 100 Jahre war Graudenz ein Landkreis im ehemaligen Westpreussen. Nach entsprechenden Reformen gehörten neben der kreiseigenen Stadt Graudenz u.a. auch Lessen und Rehden sowie diverse Adelsgüter zum Kreisgebiet.Im Rahmen der preussischen Verwaltungsreform entstand 1815 der sog. Landkreis Graudenz. Anfang des 20. Jahrhunderts wies er ohne die inzwischen selbstständige Stadtgemeinde Graudenz eine Einwohnerzahl von rd. 49000 auf.

Die Landschaft ist hügelig und von diversen Tälern der Weichsel aber auch anderer kleiner Flüsse durchzogen. Der Wald machte früher einen rd. 15 %igen Anteil der Fläche aus.