Die Spuren der Familie Stören in Apen

Zu unseren Vorfahren gehören auch die Familienmitglieder der Familien Schedemann und Stören aus Apen. Die Familie Stören gehörte bis zum Ende des 17. Jahrhunderts zu den einflussreichsten und geachtesten Familien in der Gemeinde Apen. Bis ins 14. Jahrhundert zurück lässt sich der Störensche Familienzweig zurückverfolgen. Die grosse Hausmannstelle lag früher am Osterende. Doch häftige Familienstreitigkeiten, ausgelöst durch durch die zweite Ehefrau des Gerd Stören (1673-1734) führten zum Untergang der umfänglichen Bauernstelle. Hille Brumund, so hiess die Ehefrau, hatte keinen guten Charakter. In einer Beschwerdeschrift des Pastors Kemmerich heisst es, dass sie die „allerboßhaftigste Frau“ sei. Und weiter „… Die ihrem Gott gewollten Lehrer den Hut samt Perücke vom Kopfe gerissen und mit den Nägeln an der linken Hand so traktieret, daß das Blut geflossen“ . Doch viele Söhne aus der Familie Stören haben in die Aper Bauernhöfe eingeheiratet und deren Hofnamen angenommen, so auch bei der Familie Schedemann. So ist es nachzulesen in der Chronik von Apen von Wilhelm Korte aus dem Jahre 1968.

Na, dann testen wir jetzt mal die Möglichkeit des Bloggens.

Auf der Genealogica 2021 habe ich einen neuen Impuls aufgenommen: Das Bloggen. Es liegen so viele kleine und grosse spannende Geschichten noch auf meinem Rechner bzw. in den Ordnern. Die umfängliche Aufarbeitung wird noch dauern, aber ich möchte bereits jetzt zeitnah kleinere Beiträge zur Verfügung stellen. Ich hoffe, es macht Freude und lädt ein zum Mitmachen und Kommentieren. Gerne stehen wir auch für einen Kontakt zur Verfügung.

Villisass (Wieldządz )

Das Dorf Villisaß liegt einige Kilomenter westlich etwa in der Mitte von Rehden und Briesen an einem schönem See. Für die umliegenden Orte und Dörfer bekam es insbesondere am 1900 eine zunehmende Bedeutung, denn dann wurde es Kirchdorf. Dabei war die „Gustav-Adolf-Kirche“ schon von weitem über das flache Land zu sehen.

Ehemalige Kirche von Villisaß (2013)

Unter der Leitung des Pfarrers Johannes Benicken bildete sie insbesondere in den Zwischenkriegsjahren einen Ort des Treffens. Daneben kehrte man auch im Gasthof der Familie Templin gerne ein.

Villisaß (Wieldządz)

Villisaß ist ein kleines Dorf, welches 1900 zu einem Kirchdorf „aufstieg“. Es liegt landwirtschaftlich sehr schön an einem See gelegen. Etwa auf der Mitte westlich von Rehden und Briesen und zentral zu den von unseren Familien seinerzeit bewohnten Orten. Insbesondere die „Gustav-Adolf-Kirche“ war von weitem über das flache Land sehr gut zu sehen.

Kirche Villisaß (2013)

Insbesondere in den Zwischenkriegsjahren war sie unter der Leitung des Pfarrers Johannes Benicken ein wichtiger Treffpunkt für die deutsche Bevölkerung. Auch in den Gasthof der Familie Templin kehrten viele Bewohner der Umgebung gerne ein.

Kobanin

Eine sehr gute Zusammenfassung dieses Ortes bietet die Geschichte des deutschen Dorfes Kobanin in der Dobrudscha von Otto Leyer. Sie wurde von Dr. Albrecht Keller Wiesbaden herausgegeben. Daraus geht u.a. auch hervor, in welch intensiver Weise „unsere“ Verwandtschaft Michael Leyer (*1858) und Immanuel bzw. Emanuel (*1851) an der Gründung und Entwicklung mitgewirkt haben.